Archiv
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19:00 | DLL

Claire Messud: „Das brennende Mädchen“ / „The Burning Girl”

Lesung

Literarischer Herbst – Leipziger Festival für Literatur

Mitwirkende

Claire Messud,
Irene Baumann,
Shelly Kupferberg

In „Das brennende Mädchen” (Übersetzung: Monika Baark/Hoffmann und Campe) wachsen die besonnene Julia und die draufgängerische Cassie zusammen in einer Kleinstadt in Massachusetts auf und sind unzertrennlich. Doch eines Sommers zerbricht ihre Freundschaft schleichend, aber für immer. Was ist passiert? Feinfühlig und eindringlich erzählt Claire Messud von der Schwierigkeit, eine Kinderfreundschaft ins Erwachsenenleben hinüberzuretten, und stellt zugleich große Fragen: Wie gut können wir einander jemals kennen? Claire Messud wuchs in den USA, Kanada und Australien auf. Ihr Großstadtroman „Des Kaisers Kinder” war ein weltweiter Erfolg.

20:00 | DLL

Niederlande – Deutschland. Ein literarischer Austausch

Lesung

Kulturabteilung der Botschaft des Königreichs der Niederlande
Literarischer Herbst – Leipziger Festival für Literatur
Nederlands Letterenfonds

Mitwirkende

Gerbrand Bakker,
Marjolijn van Heemstra,
Jan Konst,
Maurus Jacobs,
Linn Penelope Micklitz,
Alexandra Zysset

Organisation

Literarischer Herbst

Gerbrand Bakker „Echte Bäume weinen nicht – Warum wir die Natur Natur sein lassen sollten“ /
Marjolijn van Heemstra „Ein Name für Dich“ /
Jan Konst „Der Wintergarten – Eine deutsche Familie im langen 20. Jahrhundert“
Lesung und Gespräch mit den Studierenden des Literaturinstituts Maurus Jacobs, Linn Penelope Micklitz und Alexandra Zysset
Drei aktuelle Bücher, drei niederländische Autor*innen, drei Studierende des Literaturinstituts: Dieser Abend ist der Literatur unseres Nachbarlands gewidmet und dem Austausch von Schreib-­ und Leseerfahrungen anhand von drei außergewöhnlichen Neuerscheinungen.
Spätestens seitdem Peter Wohlleben dem Wald und den Bäumen menschliche Eigenschaften zuschreibt, sind viele Leser*innen fasziniert vom „Familiensinn“ unserer Bäume. Gerbrand Bakker, einer der angesehensten Autoren aus den Niederlanden, wehrt sich gegen diese Betrach­tungsweise. In „Echte Bäume weinen nicht“ (Suhrkamp 2019) beschreibt er in einer unvergleichlich schwärme­risch ­ironischen Art eine Natur, die viel faszinierender und elementarer ist, als uns von den Baumverstehern vorgegaukelt wird.
Im Roman „Ein Name für Dich“ (Hoffmann und Campe 2019) von Marjolijn van Heemstra macht sich die schwangere Protagonistin auf eine Suche in die Ver­gangenheit. Sie hat ihrer Großmutter versprochen, ihrem Sohn den Namen ihres Onkels zu geben, der in der Fami­lie als Widerstandskämpfer gefeiert wird – eine zweifel­hafte Darstellung, wie sich herausstellt, die zu einer ris­kanten und berührenden Spurensuche führt.
Jan Konst erzählt in „Der Wintergarten“ (Europa Ver­lag 2019) die wechselhafte Geschichte einer Meißener Familie vom Kaiserreich bis zur Wiedervereinigung. Der Niederländer dokumentierte nicht nur eine einzigartige deutsche Familienchronik über vier Generationen, zwei Diktaturen und 150 Jahre deutscher Geschichte, sondern schuf eine ausgesprochen spannende und historisch präzise Zeitreise durch das 20. Jahrhundert. Das Buch wurde in den Niederlanden und in Deutschland zum Bestseller!

20:00 | DLL

Release Politisches Schreiben #5: Das Gelingende

Lesung, Party

Literarischer Herbst – Leipziger Festival für Literatur
PS: Anmerkungen zum Literaturbetrieb / Politisch Schreiben

Mitwirkende

Alexandra Ivanova,
Anna Kow,
Judith Schreier,
Nora Müller,
Barbara Schnalzger

Organisation

Literarischer Herbst,
PS Politisches Schreiben

Lesung & feministische Soliparty mit Kuchen, Sekt und Schubiduuh
Es lesen Alexandra Ivanova, Anna Kow, Judith Schreier und Nora Müller – Moderation: Barbara Schnalzger
PS ist ein Magazinprojekt und eine Plattform für das Nachdenken über den Literaturbetrieb, für politisch aktive und marginalisierte Autor*innen und für Bündnisse zwischen der gegenwartsliterarischen und der politisch­ aktivistischen Sphäre. PS greift in aktuelle Debatten des Literaturbetriebes ein und macht Strukturen sicht­bar. Neben Essays und Interviews erscheinen literarische Texte aller Disziplinen. Die fünfte Ausgabe sucht im Essayteil nach individuellen und solidarischen, theo­retischen und praktischen Zugängen zu einer Welt,
wie sie sein könnte. Das Gelingende, die Hoffnung in Krisenzeiten steht dabei im Vordergrund. www.politischschreiben.net